Schwarze Shisha mit drei SchläuchenWasserpfeifen, auch orientalische Tabakpfeifen genannt, werden in nahezu allen Teilen der Welt geraucht. Je nach Herkunft werden sie als Shisha, Hookah oder Nargile bezeichnet. Geraucht wird Shisha mit einem speziellen aromatisierten Tabak. Das Besondere an Wasserpfeifen steckt bereits im Namen: Das Wasser. Hinzu kommen Tabak, Glycerin und Aromastoffe. Beliebt sind auch Zusatzstoffe wie Früchte, Essenzen, Säfte, Spirituosen, Hölzer oder Zucker. Anders als Zigaretten ist Wasserpfeifentabak deutlich stärker aromatisiert. Zu den beliebtesten Geschmacksrichtungen einer Shisha zählen zum Beispiel Vanille, Kirsche, Banane, Cappuccino, Kokosnuss oder Rose.

Shisha – Geschichte der Wasserpfeife

Das Prinzip der Funktionsweise kommt ursprünglich aus Indien. Die Shisha dort bestand aus einem Bambusstock, der in eine Kokosnuss gesteckt war. Gesellschaftlich betrachtet, handelt es sich bei der Shisha um viel mehr als nur ein Rauchgerät, sie verbindet. Auf die Frage, warum das Rauchen mit der Shisha bei den Jugendlichen immer beliebter ist, antwortete eine 18-jährige, lebensfrohe Schülerin: „Shisharauchen macht Spaß, es riecht und schmeckt gut und es wird nie alleine geraucht, es lockert die Stimmung auf und man kommt ins Gespräch“. Seit dem 20 Jahrhundert wurde die Shisha als alternative Form des Tabakrauchens in der westlichen Welt angenommen.

Bestandteile einer Shisha:
Rauchsäule
– Bowl
– Kopf
Schlauch
– Kohleteller
Shisha-Tabak
Shisha-Steine
Kohlen

Die Funktionsweise einer Wasserpfeife

Gerade für Anfänger scheint der Aufbau und die Funktionsweise einer Shisha kompliziert und unüberschaubar. Tatsächlich basiert eine Wasserpfeife auf einem einfachen und nahezu selbsterklärenden System: Der Tabak in dem Wasserpfeifenkopf wird durch Kohlen, die in einer Alufolie eingewickelt sind, erhitzt. Da hier ein spezieller Tabak zum Einsatz kommt, entsteht bereits Rauch, ohne, dass der Tabak brennen muss. Wenn du nun am Schlauch ziehst, entsteht im Inneren der Bowl ein Unterdruck. Die Luft wird durch die Rauchsäule nach oben zum Kopf transportiert. Durch diesen Luftzug gelangt mehr Sauerstoff an die bereits glühenden Kohlen, sodass der Tabak in der Shisha weiter erhitzt wird. Sobald der Tabak heiß genug wird, gelangt der Rauch durch die Rauchsäule, das Wasser und den Shishaschlauch zu dir.

Der Aufbau einer Shisha

Beim Aufbau einer Shisha müssen alle oben genannten Gegenstände vorhanden sein. In jedem Fall benötigst du eine funktionierende Wasserpfeife, Tabak, Wasser, Kohlen, Alufolie und ein Feuerzeug. Sobald du all diese Utensilien bereit hast, kannst du mit dem Aufbau der Shisha beginnen:

Anrichten des Kopfes

Befülle den Kopf zu etwa 3/4 mit Shisha-Tabak. Achte dabei darauf, dass der Tabak gleichmäßig verteilt ist, damit später nichts angebrannt wird. Auch darf der Tabak nicht zusammengepresst werden, da sonst kein perfekter Unterdruck erzeugt werden kann. Zusätzlich kannst du weitere Zusätze wie Molasse, Früchte, Sirup oder Apfel beimischen, um dem Tabak eine besondere aromatische Note zu verleihen.

Um den Kopf zu spannen, benötigst du eine Alufolie. Diese sollte möglichst stramm und luftdicht am Kopfhals gespannt sein und sich nicht eindrücken lassen. Empfohlen werden hier mehrere Schichten, damit der Tabak später nicht angebrannt wird. Nun steche, mit einem Zahnstocher oder einer Nadel, mehrere Löcher in die Alufolie. Die Löcher sollen zum einen das Anbrennen vorbeugen, zum anderen verhindern sie, dass die Shisha „kratzig schmeckt“.

Befüllen der Bowl

Der Shishakopf ist einsatzbereit. Nun geht es darum, die Bowl zu befüllen. Diese wird in der Regel mit 2/3 kaltem Wasser aufgegossen. Dies sorgt später für einen kühlenden Effekt. Dieser kann mit Eiswürfel noch verstärkt werden. Alternativ kann die Bowl mit Säften oder Alkohol, wie beispielsweise Kokosnuss-Likör, aufgefüllt werden. Das birgt aber Gefahren, dass der Alkoholdampf die Schleimhäute reizt und der typische Shisha-Geschmack zerstört wird.

Die Wasserpfeife zusammenbauen

Nun ist es fast geschafft. Schraube die Rauchsäule fest auf die Bowl und stecke den Schlauch in die Rauchsäule. Denke dabei an die Schlauchdichtung. Setze diese oben auf die Rauchsäule, halte sie fest gedrückt und setzte den Kopf gefühlsvoll auf die Rauchsäule und drücke ihn fest. Ob die Shisha richtig und vor allem luftdicht zusammengebaut wurde, kannst du testen, indem du Luft durch den Shisha-Schlauch ziehst und dabei die Löcher des Kopfes mit deiner Handfläche bedeckst. Wird deine Hand angesaugt, und es entsteht neben dem Wasserblubbern in der Shisha kein weiteres Leck, ist die Shisha funktionstüchtig und kann gefahrlos verwendet werden.

Durchglühen der Kohlen

Im letzten Schritt geht es um das Anzünden der Kohlen. Hier eignen sich die handelsüblichen selbstzündende Kohlen. Diese haben eine gute Qualität und sind günstig in der Anschaffung. Wer jedoch Wert auf einen perfekten Shisha-Genuss legt, sollte zu Naturkohlen greifen. Der Vorteil gegenüber der selbstzündenden Kohlen ist ganz klar der unverfälschte Geschmack der Shisha. Denn die selbstzündende Kohle glüht innerhalb kürzester Zeit durch und kann beim Shisha-Rauchen einen verkohlten Geschmack entwickeln.

Zum Anzünden der Kohle kannst du einen Feuerzeug oder einen kleinen Bunsenbrenner verwenden. Achte darauf, dass die Kohlen vollständig glühen, bevor du dich der Shisha widmest. Sonst kann der Geschmack der Shisha beeinträchtigt werden oder gar zu gesundheitlichen Schäden kommen.

Das Rauchen kann beginnen

Nun ist die Shisha komplett aufgebaut und du kannst mit dem Rauchen beginnen.

Tipp: Kurze Pausen zwischen den Zügen beugt Schwindelgefühle und Übelkeit vor. Zusätzlich solltest du viel trinken.

Reinigung und Pflege der Wasserpfeife

Nach einiger Zeit der Verwendung kann es passieren, dass deine Shisha zu rosten beginnt. Der Rost bildet sich in den meisten Fällen auf der Innenseite der Rauchsäule und hat mehr ästhetische als gesundheitliche Beeinträchtigungen der Shisha zufolge, solange die Rostansammlung nicht Überhand nimmt und du die Rostflecken entfernen kannst. Leider lässt sich der Rostbefall nicht aufhalten, sodass früher oder später eine Neuanschaffung – aus ästhetischer Sicht – erforderlich wird.

Ein anderes Problem, das entstehen kann, wenn Shishas über einen längeren Zeitraum nicht genutzt werden, ist der Schimmelbefall. Vor allem dann, wenn das Wasser in der Bowl nicht richtig entsorgt und die Bowl anschließend nicht vollständig getrocknet wird. Zur Desinfektion der Shisha empfiehlt sich eine 3-prozentige Wasserstoffperoxid-Lösung oder eine Natriumhypochlorit-Lösung 14-prozentig. Aber: Beide Chemikalien sind äußerst ätzend, sodass entsprechende Sicherheitsvorkehrungen unerlässlich sind. Alternativ kannst du eine neue Bowl erwerben.

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Shisha und die Medien: Ist das Rauchen einer Wasserpfeife gefährlicher als der Zigarettenrauch?

In den Medien ist Shisha in Verruf geraten. Der Grund: Wenig Aufklärung und Aussagen, wie Shishas sei genauso giftig wie der Rauch von 20 Zigaretten. Fakt ist: Shisha wird nie alleine geraucht. Zudem unterscheidet sich die toxische Zusammensetzung eines Shisha-Tabaks enorm von dem des Zigarettentabaks. Gefährlich sind Stoffe,wie Kohlenstoffmonoxid und Nikotin. Zwar sind beide Stoffe in der Shisha enthalten und können in zu großen Mengen zu Schwindelerscheinungen führen, in kleinen Mengen aber, wie es beim mäßigen Shisha-Konsum der Fall ist, sind sie ungiftig. Ferner wird eine große Menge des Tabaks – und somit die „Giftstoffe“ – nicht in der Lunge aufgenommen, sondern wieder ausgeatmet.